Auswirkung von Industrie 4.0 auf Einkaufsabteilungen in der Versicherungsbranche

„Jeder unserer Mitarbeiter arbeitet und handelt für sich und seinen Verantwortungsbereich kostenbewusst im Sinne des Gesamtunternehmens.“

Diese eigentlich positiv zu bewertende Aussage, die wir mehrfach im Rahmen unserer Befragung gehört haben, zeigt gleichzeitig das Dilemma in den Organisationen. In unserer Benchmark-Untersuchung haben wir die Top-25-Versicherungsunternehmen zu Treibern des notwendigen Wandels befragt.„Jeder für sich“ ist nicht gleichzusetzen mit dem Optimum für die Gesamtorganisation und ein übergreifendes Kostenmanagement. Silo-Denken führt beispielsweise dazu, dass unterschiedliche Bereiche eines Versicherers parallel mit unterschiedlichen Mietwagenfirmen Rahmenkontrakte schließen. Versicherungsunternehmen stehen unter großem Veränderungsdruck. Auch der Einkauf rückt in den Fokus. Rund 24 Prozent des Spends (der Gesamtaufwendungen) sind einkäuferisch beeinflussbar. Weil viele Kostenpositionen bisher vernachlässigt bzw. unzureichend gemanagt werden, gibt es hier Hebel, die gezielt angesetzt, beispielsweise das Personal qualifizieren.

Primäre Aufgabe einer Einkaufsabteilung ist die interne Vernetzung. Der Einkauf bildet im Idealfall die einzige Verbindung an der Außengrenze zum Beschaffungsmarkt. Dafür müssen die Voraussetzungen erkannt und umgesetzt werden. Prozesse im Kontext Industrie 4.0 unterstützen dabei. Digitale Prozesse beschleunigen die interne Vernetzung, steigern die Transparenz und optimieren die Zusammenarbeit mit Lieferanten.  Ziel muss es daher sein, durch die systematische Einbindung des Einkaufs einen messbaren und transparenten Mehrwert zu belegen. Handlungsbedarf haben wir insbesondere bei der Einbindung in digitale Kundenprozesse und bei der Anbindung externer Dienstleister ausgemacht. Die Untersuchung skizziert zentrale Erfolgsfaktoren. Lesen Sie mehr zu der Untersuchung auf www.vdmg-consult.de oder in unserer Pressemeldung als PDF-Download.